Café Freiheit
„Berlin 10.11.1989. Heute Morgen höre ich in RIAS 2, dass die Grenze umgestürzt wurde. Ich dachte, ich spinne. Träume ich oder was? Ein Wahnsinn, dass ich das alles erleben darf oder muss.“ Lucy – ein 15-jähriges Mädchen entschließt sich, die Zeit anzuhalten und die Seiten in ihrem Tagebuch zurückzublättern. Wir betreten Ost-Berlin, kurz vor der Wendezeit. Ziemlich direkt an der Mauer finden wir das „Café Freiheit“. Lucy und ihre Freunde beobachten und erzählen die Schicksale der Cafébesucher und werfen damit Schlaglichter auf das geteilte Deutschland. Zuletzt wird die Erzählerin selbst in den Strudel der geschichtlichen Ereignisse hineingerissen.

Im Schuljahr 2011/12 nahm die Klasse 8.2. an einem Theaterprojekt in Kooperation mit dem Verein Mitspielgelegenheit e.V. teil. Unter dem Arbeitstitel:„Frau B. und ihr Taschenladen – Jugendliche lernen aus Lebenswegen Lichtenberger Frauen“ führten  die 25 Schüler_innen der Klasse 8.2. Gespräche mit Zeitzeugen und erfuhren, wie sich Menschen in Zeiten historischen Umbruchs orientieren. Die Begegnung mit einer jungen Frau, welche die Wendezeit, selbst 14-jährig, erlebte und ihre Eindrücke in einem Tagebuch festhielt, war Anlass für die Idee zum Stück.

Ein Kooperationsprojekt zwischen Mitspielgelegenheit e.V. und der Alexander-Puschkin-Schule Berlin.

Projektleitung: Ana-Svenja Stamm und Ole Tietjen

Es spielen die Schüler der Klasse 8.2. der Alexander-Puschkin-Schule:

Anne Maria, Arijan, Celine, Darlene, Darrian, Dominik, Eduardo, Eugen, Fella, Florian, Gina, Jessica, Katharina, Kim, Marco, Marty, Marwin, Oliver, Robert, Sergen, Susan, Tia, Timo, Virginia, Yvonne

Ort: Max-Taut-Aula, Fischerstraße/ Schlichtallee, 10317 Berlin-Lichtenberg (direkt am S-Bahnhof Nöldnerplatz)

Aufführungstermine:

Mittwoch 6. Juni 2012, 19.00 Uhr

Donnerstag, 7. Juni 2012 10.30 Uhr (Schüleraufführung)

Dieses Projekt wird gefördert durch LSK-Lichtenberg, ein Förderprogramm des Europäischen Sozialfonds. Herzlichen Dank!

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