Kulinarischer Luxus, soldatische Härte, künstlerische Finesse – Friedrich II. war ein König der Kontraste. So gegensätzlich wie die Bezeichnung „aufgeklärter Absolutismus“, die sich mit ihm verbindet, sind die zahlreichen Anekdoten, in denen „der Große“ fortlebt. Dieser Persönlichkeit hat die 8/2 auf einem Wandertag in den Schlosspark Sanssouci nachgespürt. Wie die unterschiedlichen Facetten als Puzzleteile ein Gesamtporträt Friedrichs ergeben können, wurde auf der Hinfahrt erkundet, um vor Ort mehr über den „Kartoffelmenschen“ (Zitat eines Schülers) und seine Eigenwilligkeiten herauszubekommen. Trotz der Novemberkälte vermittelte der Glanz der Gebäude im Sonnenlicht einen Eindruck davon, wo Friedrich sich ein sorgloses Leben vorstellen konnte. Doch wie sorglos scheint uns ein Leben als König in dieser Zeit überhaupt? Die Entenschar, den kostümierten Querflötisten und die Weiten des Parks besuchen und bewundern wir gern an einem Wandertag – um dann aber auch wieder die Wärme eines Regionalexpresses, die Vielfalt der Apps auf unseren Smartphones und die Freiheiten unseres „normalen“ Lebens genießen zu können.
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